Archiv für die Kategorie ‘Geschichten aus dem Supermarkt’

Falls ich jemals einmal ein italienisches Restarant eröffne, heißt es garantiert nicht Kaisertempel, da kann fünfmal ein Kaisertempel danebenstehen. Aber von innen dürfte es ruhig ein bisschen etwas von diesem Ristorante haben, das da in Eppstein auf einem Hügel steht. Der herrliche Ausblick über den Taunus ist auch nicht zu verachten. Das Highlight aber sind [...]

by foodiesathome.com Kleines Mädchen im Supermarkt, etwa sechs Jahre alt, blonder Schopf, im rosafarbenen Kleidchen mit Minnie-Maus-Aufdruck. Neben ihr lehnt ein Tretroller. Sie hängt über der Eistruhe, mit gerunzelter Stirn, und starrt angestrengt hinein. Dann sieht sie mich, schnappt ihren Roller, rollert durch den Gang auf mich zu. “Duuuuhuuuuuuu”, fragt sie von schräg unten zu [...]

Zum Reinlegen.

Posted: 22. Februar 2010 in Geschichten aus dem Supermarkt
Schlagworte: ,

Stuttgarter Westen, kein Parkplatz zu finden, immer dasselbe. Aber ich will ja auch nur ganz kurz in den schnuckeligen, noch sehr neuen Eckladen, das Bittersüß. Dieses Mekka für “Schokolade, Kaffee und Nettigkeiten”. Gaaaaanz kurz! Also parke ich das Auto mit Warnblinkanlage vor einer Garageneinfahrt. Betrete das Bittersüß – und habe sofort vergessen, dass ich überhaupt [...]

Kurz vor Ladenschluss in der Bäckerei gewesen. Sie trägt das Wort “Feinbäcker” im vermutlich gefranchisten Namen, kombiniert mit einer österreichischen Stadt. Ob sie’s mit feinem Gebäck hat, spielt an dieser Stelle keine Rolle. Die Feinheiten im Umgang mit dem Kunden zumindest muss man dort erst noch lernen. Was mich freute: Diese Bäckerei bietet Vollkornbrötchen an, [...]

Tankstelle. In der Schlange an der Kasse sieben Leute, ein Mädel kassiert – und die andere sortiert in aller Seelenruhe die Zigarettenschachteln im Regal. Früher hätte ich mir eine bissige Bemerkung mit scharfem, aufforderndem Unterton nicht verkneifen können. Heute warte ich, bis ich dran bin, lächle freundlich und sage “Wenn Ihre Kollegin kurz mitkassieren könnte, [...]

Kontrolle ist besser. Aber irgendwann, Nonna, solltest Du das Zepter dann vielleicht doch aus Deinen mittlerweile sehr alten Händen geben. Und Deine restlichen Tage in vollen Zügen genießen. (Entdeckt an einem italienischen Marktstand)

Der Mann vor mir mit der einzelnen Proseccoflasche auf dem Band mustert meine fünf Doch-noch-vergessen-Artikelchen auf dem Band und meint dann grinsend: “Des gibt aber ein kleines Abendessen heut.” Ha, Steilvorlage. Ich also: “Naja, bei Ihnen gibt’s ja auch nur Alkohol!” Er: “Ja, jeden Abend.” Ich (todernst): “Hat so was Entspannendes, gell?” Da guckt er [...]

Wie im Krieg.

Posted: 1. November 2008 in Geschichten aus dem Supermarkt
Schlagworte: ,

So muss das gewesen sein, damals, im Krieg. Dabei ist es nur ein ganz normaler Freitag vor einem Feiertag, 18:30 Uhr, und die Leute haben Angst, dass sie übers Wochenende verhungern könnten. Der einsame Rettich war dann drei Minuten später auch verschwunden, und glaubt bloß nicht, dass noch irgendeiner seinen Einkaufswagen unbeaufsichtigt hat herumstehen lassen. [...]

Und als ich gerade arglos durch den Supermarkt schlenderte, kreuzte diese Kartoffel meinen Weg: Ist das Hohn? Oder Hoffnung?

Verdammt, schon wieder Freitag. Kühlschrank leer, ich muss einkaufen, könnte ja übers Wochenende vom Fleisch fallen. Also los. Eine Viertelstunde später latsche ich durch den Supermarkt meines Vertrauens. Bewährtes Prinzip, wenn ich mal wieder keine Ahnung hab, was ich kaufen will, aber zu müde bin, darüber nachzudenken: In regelmäßigen Abständen ins Regal greifen, etwa alle [...]

Dass Service im klassischen Supermarkt gelegentlich, na sagen wir: etwas zu kurz kommt – okay. Aber dass sich ein Unternehmen wie Payback eine derart miese Support-Policy erlaubt, ist kaum zu fassen. Payback versucht, seine Kunden durch hanebüchene Prozesse zur Kapitulation zu zwingen, vermutlich in der Hoffnung, keine Anfrage ernsthaft bearbeiten zu müssen. Mal abgesehen davon, [...]

Tolles neues Rezept entdeckt. Seeteufel dazu gesucht. Fischladen gefunden (“Stuttgarter Fischparadies”). Vorher angerufen, sei alles kein Problem. Gerade war ich dort. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diesen Fisch tatsächlich essen sollte.

Kein Sommer ohne die eigene Mode, sonst wäre eine Schuhfetischistin wie ich ja auch ruck-zuck der Freizeitbeschäftigung beraubt – ich rede hierbei natürlich vom Schuhkauf, von nichts anderem. Obwohl ich, zugegeben, ein Paar Stiefel habe, die in freier Wildbahn, nun ja, doch etwas auffallen würden, also trage ich sie bevorzugt zuhause … aber das gehört [...]

Mir flattert gerade ein Angebot für ein sehr schnuckeliges neues Auto in die Mailbox, inklusive ausführlicher technischer Daten. Leider konnte mir der zuständige Herr in einem Punkt nichts Genaues nicht sagen: “Ladehöhe bis Himmel” steht da ohne eine Zahl. Tja. Die scheint in seinen Unterlagen nicht verzeichnet zu sein. Hätte mich aber auch gewundert, bei [...]

Heute morgen beim Reifenservice: Der Fuzzi verlangt, dass man mit dem Auto unmittelbar vor dem Reifenwechsel durch die Waschanlage fährt oder alternativ die Reifen von ihm (kostenpflichtig!) waschen lässt. Okay, mein Auto kann eine Runde Waschen grundsätzlich immer brauchen, aber seine Begründung ist hanebüchen: Ich hätte ja sicherlich von der Feinstaubverordnung gehört, das sei gefährlich [...]

Muss mich mal kurz outen: Ich war im Solarium. Ja, feixt Ihr nur, aber Sonne gibt’s halt im Moment nur durchs Fenster und ich ertrage mein bleiches Gesicht im Spiegel nicht mehr. Jedenfalls, ich wollte dann spontan wissen, wer das Studio denn eigentlich betreibt: „Wer betreibt denn eigentlich das Studio?“, fragte ich also die ganz [...]

Ganz süß.

Posted: 7. April 2007 in Geschichten aus dem Supermarkt

Ich sehe schon, das wird ein Blog für Servicejunkies und Kundenbindung, ohne dass ich es geplant habe – ich mache den Hattrick mal voll, verspreche aber gleichzeitig, im nächsten Posting geht es um etwas anderes. Bestimmt. Also. Hier um die Ecke gibt es eine Tankstelle, gebunden an den Konzern, der seine Ölplattformen in der Nordsee [...]