Tiefer als unterirdisch.

Veröffentlicht: 1. Mai 2007 in Job

Es gibt Texterkollegen, für die müsste man sich schämen, wenn sie es offenbar schon nicht selbst tun. Die veröffentlichen dann in Blogs und was weiß ich wo sonst noch Anzeigen wie die folgende:

texteranzeige

Ich habe den Namen extra geschwärzt, denn dafür kann ich unmöglich noch weiter Werbung machen (wer es anhand des Logos recherchiert, hat die Info verdient). Die Website allerdings, glaubt mir, ist nur marginal ansprechender. Man kann mir natürlich jetzt vorhalten, dass ich als Texterin zwar fein meine Domains gesichert, aber bis heute, also nach über drei Jahren Selbstständigkeit, keinen Auftritt zustande gebracht habe. Ja, das stimmt. Ich hatte zum Glück immer anderes zu tun. Gute Texte schreiben zum Beispiel.

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Kommentare
  1. Peter Hogenkamp sagt:

    🙂

    Ich weiss nicht, wo Du das gefunden hast, aber ich habe zumindest von einer Person gehört, die es sehr lustig fand. Die ich mit Dir intelligenzmässig durchaus in einem ähnlichen Perzentil einordnen würde.

    So verschieden sind die Geschmäcker.

  2. miss k. sagt:

    Ich weiß leider auch nicht mehr, wo ich das gefunden habe. 😛 Aber es ist mir bei drei oder vier Besuchen dort jedes Mal wieder eiskalt den Rücken hinuntergelaufen und dann konnte ich es einfach nicht mehr länger ignorieren…

    Nein, selbstverständlich ist die Anzeige in erster Linie Geschmackssache, wie Texte generell übrigens oft, und ich sehe zwischen Intelligenz und Geschmack auch keine Korrelation. Aber dieses „Wir können mehr als ‚La Bamba’, und DAS war schon ein super Text“ ist bestenfalls ein Kalauer. Damit kann man bei einem seriösen Auftrag nicht als Ergebnis antanzen, ergo sollte man es auch in der Eigenwerbung nicht tun, wenn man sich halbwegs vernünftig positionieren möchte.

    Dazu kommt, dass viele Unternehmen denken, sie bräuchten zwingend einen Grafiker (was auch stimmt), aber Texter? Nein, Schreiben haben wir ja alle in der Schule gelernt. Das Ergebnis sind dann oft grammatikalische und orthografische Katastrophen, denen völlig der Faden fehlt. Und da sollte „La Bamba“ einfach nicht das Maß der Dinge sein.

  3. Peter Hogenkamp sagt:

    Völlig einverstanden. Und ich denke, der Anbieter wäre es auch, würde er unsere Diskussion hier mitbekommen.

    Ich denke, es funktioniert als Eyecatcher. Wie gut es dann den ganzen Rest dieses Werbetunnels abbildet, weiss ich auch nicht.

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