NYC I. Aller Anfang ist schwer.

Veröffentlicht: 16. Oktober 2007 in Travel
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Erkenntnis des Tages:
Wenn man bei Air France die Faecher ueber den Sitzen oeffnet, kann es passieren, dass Gebaeck herausfaellt.

Das faengt ja gut an: Gestern fand ich Online-Check-in noch spannend, fortschrittlich und klasse. Dadurch kann ich eine Stunde laenger in der Kiste bleiben und eine morgendliche Runde Rumkuschelei ist schliesslich nicht zu toppen. Dann aber stellt sich heraus, dass das genau die Stunde ist, die ich jetzt laenger am KLM-Schalter in der Schlange stehen darf – zum Umbuchen, damit ich heute vielleicht doch noch nach New York komme: Mein Flug nach Amsterdam wurde gecancelt und den Anschlussflug kann ich auch vergessen.

Stattdessen werde ich irgenwann auf Air France ueber Paris umgebucht und bekomme fuer die dreistuendige Wartezeit einen Essensgutschein – nett, gehen wir eben erst mal fruehstuecken, ich und die Bunte. Leysieffer, faellt mir dabei auf, roestet den Firmenschriftzug aufs Ciabattabroetchen …

Manchmal frage ich mich wirklich, ob es das grosse Ganze, eine Art Big Picture gibt. Ich bilde mir ja gerne ein, dass meine Geschicke in irgendeiner Form von einem hoeheren Wesen zu meinem Besten gelenkt werden – es hat sowas Beruhigendes, ausserdem kann ich dann gelegentlich wild gen Himmel schauen und laut „Schikane“ schreien. Also: Warum passiert sowas? Waere ich bei puenktlichem Eintreffen in New York vom Yello Cab angefahren worden? Wird mich das aufs Broetchen taetowierte Logo eines Tages zur Quiz-Millionaerin machen? Oder soll ich hier, auf dem Stuttgarter Flughafen, vielleicht noch einem Menschen begegnen, der in meiner Zukunft eine wichtige Rolle spielt?

Ich weiss es wirklich nicht. Aber wo ich schon mal da bin und sowieso nichts Besseres zu tun habe, kann ich es auch drauf ankommen lassen. Ich geh mich mal umschauen.

Nachtrag zwei Stunden spaeter: Nichts. Zwei entfernt bekannte Kollegen von einem meiner Kunden, auf dem Weg zur Niederlassung nach Barcelona. Ein weiterer; deutlich besser bekannter Kollege aus derselben Firma, der netterweise auf der Durchreise einen Boxenstopp am Flughafen macht, um mich eine Viertelstunde lang zu bespassen. Dann ist es „schon“ Zeit fuers Boarding und Air France bittet mich wenig spaeter, mein Handgebaeck ordentlich zu verstauen. Ist gut, hab ja gefruehstueckt.  😉

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