Shanghai I: Wenn einer eine Reise tut.

Veröffentlicht: 13. Februar 2009 in Travel
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Tut mir leid, jetzt wird’s eklig. Halbe Weltreisen sind an sich ja schon schlimm genug, aber heute eröffneten sich neue Dimensionen. Da steht frau nach einer unverschämt kurzen Abschiedsnacht geistig immer noch umnachtet und mit leichten Magenproblemen auf, kriegt mit letzter Kraft den Koffer zu und macht sich in einem chinesischen Taxi auf den halsbrecherischen Weg zum Flughafen. Bekommt währenddessen ihre Tage. Merkt es allerdings erst drei Stunden später im Flieger, denn bevor sie auf einem chinesischen Flughafen aufs Klo geht, muss es wehtun, und zwar richtig. Im Handgepäck findet sich zum Glück ein übriggebliebener o.b. Er rettet, was zu retten ist, gibt den Kampf aber irgendwann auf. Und so sitzt frau also möglichst ruhig da und sifft vor sich hin, würgt am miserablen Flugzeugfraß herum, erträgt rotzende Chinesen in Plauderlaune plus etwa 30 Kinder in der Kabine, die  genau vor ihrem Sitz eine fröhliche Krabbelgruppe gründen. Elf Flugstunden lang. Bäh.

Was ich eigentlich sagen will: Ich bin wieder da. Völlig reizüberflutet, aber auch restlos begeistert von Shanghai, nur teilweise begeistert von den Chinesen und gar nicht begeistert vom chinesischen Internet, das eine Woche lang konsequent jeden Blogeintrag sabotierte. Wenn man davon absieht, dass ich dafür auch viel zu müde und/oder zu betrunken war. Es war der Wahnsinn. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wenigstens einen Teil davon in Worte fassen kann.

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