Der Morgen wie er sein sollte.

Veröffentlicht: 16. April 2009 in Das Leben im Allgemeinen
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Ach, was war das schön heute morgen. Kein Wecker, der mich lauthals plärrend aus der Tiefe ans Licht zerrt, den Schlaf in Sekundenbruchteilen aus einem Arm und einem Auge reißt um zu tun, was getan werden muss: „Später erinnern“, acht geklaute Minuten bis zur nächsten Alarmstufe.

Stattdessen sanft geweckt von twitternden zwitschernden Vögeln, ein kühler Lufthauch an der nackten Schulter, heruntergeweht vom leicht geöffneten Dachfenster, und dazu ein einzelner Sonnenstrahl, der in Bauchhöhe einen warmen Fleck auf die Decke tupft. Der Schlaf tröpfelt aus meinem Bewusstsein, räumt seinen Platz für die Kuscheligkeit der Daunen, schärft den Sinn für die Duftmischung aus Sauerstoff und feuchtem Gras. Erste Bewegung, Nasekräuseln, Zehenwackeln.

Kurz vor wach. Der erste Gedanke: „Scheiße, verschlafen.“ Und dann: „Wie schön.“

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