Schönes Meer.

Veröffentlicht: 9. August 2009 in Aufgelesen, Travel
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7.500 Kubikmeter Meerwasser und darin rund 80 Spezies, darunter Mantelrochen, Walhaie, Gelbflossenthunfische und Bonitos: Es muss überwältigend sein, Kuroshio Sea zu erleben. Es ist Teil des Okinawa-Churaumi-Aquariums im japanischen Ocean-Expo-Park und nach dem Ocean-Voyager-Becken im Georgia Aquarium das zweitgrößte Becken der Welt. Die erdbebensichere Panoramascheibe ist laut Wikipedia 22 x 8,2 Meter groß und 60 Zentimeter dick.

Das sind allerdings Details, die vermutlich nicht mehr interesieren, wenn man dann erst mal davor sitzt. Der kanadische Filmemacher Jon Rawlinson zeigt 273 magische Sekunden lang, was ich mir eine kleine Ewigkeit ohne jeden Mucks anschauen könnte. Mit brennenden Augen, weil Blinzeln glatte Verschwendung wäre. Der iPod mit der entsprechenden Musik müsste allerdings dabei sein, sie trägt in Rawlinsons Video wesentlich zur Stimmung bei.

(via Shredder Blog)

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Kommentare
  1. Der Moslem sagt:

    Is koscheres Meer? Moslemisches Meer fleisch?

  2. miss k. sagt:

    @ Der Moslem
    Ganz bestimmt. Checkst Du mit Dein local Mullah.

  3. Wow… zu schade das es nicht gerade um die Ecke ist … will da auch mal hin ^^

  4. Sascha sagt:

    Der helle Wahnsinn, welchen man -sind wir mal ehrlich- niemals in passende Worte fassen könnte. Einfach traumhaft schön – fast bin ich versucht zu sagen, zu schön, um wahr zu sein.

    Ich kenne ja aus (Aqua-)Zoos solche Aquarien, aber in einer solchen Größe und mit so einer reinen Optik, das ist schon unbeschreiblich. Das Sahnehäubchen wäre nun noch, wenn es sich beim Betrachterraum nicht um eine simple Scheibe, sondern um eine Glaskuppel handeln würde, so dass man den Tieren dabei zusehen kann, wie sie auch über einen hinweg schwimmen.

    Allerdings ist dies nur ein kleines Detail, dessen Nichtvorhandensein das sicherlich großartige Live-Erlebnis, welches einem beim Betrachten widerfährt, nicht schmälern dürfte. Einfach traumhaft!

    Wo kramst du nur immer solche herrlichen Videos aus oder hervor?

  5. miss k. sagt:

    @Sascha
    *g* Das läuft meist über gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda in modernem Gewand: Twitter. Dir also auch ohne Weiteres zugänglich. 😉

    Das Video hast Du hoffentlich in HD angeschaut, es ist wirklich beeindruckend. Sind Dir die beiden Taucher am Grund des Beckens aufgefallen? Mit denen würde ich für einige Minuten ehrfurchtsvoll tauschen. Am liebsten mag ich übrigens die Mantas, wegen der Smiley-Gesichter auf ihrer Unterseite… 😉

    Im Georgia Aquarium in Atlanta gibt es einen Tunnel unter dem Becken hindurch, wenn ich das richtig verstanden habe. Siehe http://www.georgiaaquarium.org/exploreTheAquarium/oceanVoyager.aspx. Wäre auch die deutlich kürzere Flugstrecke, das ist bei mir ja immer ein gutes Argument. :-/

  6. zero_-_-cool sagt:

    Wow, mir stockt noch immer der Atem. Einfach faszinierend.
    Stellenweise wirkt das fast schon hypnotisierend.^^

    Was aber auch interessant wäre ist die Frage, welch ein Druck diese Scheibe wohl aushalten muss. Die ist ja – so wie ich das sehe – aus einem Stück, und muss den Druck von 7.500 cbm Wasser aushalten. Das stelle ich mir selbst ohne Erdbeben schon schwierig vor.^^

  7. miss k. sagt:

    Hi Zero,

    Du musst mal den verlinkten Wikipedia-Artikel zum Aquarium lesen, da steht’s drin: Sie hält pro Quadratmeter einen Druck von 6 Tonnen aus. Ihre Tiefe (die 60 Zentimeter Dicke) erreicht sie durch 15 Glasscheibenpakete à 40 Millimeter. Jedes dieser Pakete besteht aus sieben Scheiben, Du schaust also durch 105 Scheiben durch. Insgesamt wiegt das Teil 134 Tonnen.
    Die Scheibe wurde in einzelnen Segmenten geliefert und vor Ort zusammengebaut – ob sich das so einfach mit Sekundenkleber bewerkstelligen lässt, kann ich Dir allerdings nicht sagen, das würde mich selbst interessieren. 😉

  8. zero_-_-cool sagt:

    Ahhh, danke miss k.^^
    Da war ich wieder zu bequem nen Link zu klicken. Man wird sogar schon am PC faul 🙂

    Der Glaser wird sich über den Auftrag gefreut haben. Aber man stelle sich das mal vor. 6 Tonnen Druck auf einem Quadratmeter. Und wenn dann dochmal die Erde bebt. Ich wills gar nicht wissen.^^

    Glaubt ihr man kann da als Hobbytaucher auch runter. Ich meine, n Flug ins Weltall geht ja heutzutage auch. Ist halt nur ne Frage des Preises.

  9. Der Moslem sagt:

    Mehr ok, sacht Mullah. Keine Krustentiere, guckst du. Obwohl bei uns Moslems nisch so streng wie bei Juden: duerfen nisch essen Hummer un so, guckst du. Bei uns „haram“ so Mittelweg, weissu. Esssch gerne Hummer un Krebse, aber nix Schweinefleisch – kriegsch Koerbchengroesse B von de schais Oestrogene in Schwein.
    Mehr gut un sauber.
    Hast du schoen auf deine Block.

  10. Sascha sagt:

    @miss k.

    Dann followe ich vielleicht noch nicht allen „richtigen“ Leuten 😀

    Dass da Taucher „spazieren gehen“, habe ich in der Tat bemerkt. Ob ich mit denen allerdings unbedingt tauschen möchte, weiß ich in der Situation gar nicht. Zwar ist das zweifellos ein grandioses Erlebnis, allerdings gewinnt die gesamte Szenerie, wie du ja eingangs selbst bemerkt hast, durch die richtige Hintergrundmusik noch eine zusätzliche Atmosphäre. Diesbezüglich stellt sich nunmehr die Frage, ob iPods unbedingt zum Tauchen geeignet sind? 😉 Mangels iPod kann ich der Frage nicht weiter nachgehen.

    Das Georgia Aquarium in Atlanta scheint in der Tat eine nette Alternative zu sein, wobei mich die dort gezeigten Bilder nicht ganz so verzückt (kann man das Wort nutzen, ohne albern zu klingen?^^) haben, wie das gepostete Video, welches zum einen eben durch die riesige Glasfront und zum zweiten vor allem durch dieses bestechende Blau des Wassers in seinen Bann zu ziehen weiß… mich zumindest.

    Wieso ist eine kürzere Flugstrecke für dich ein wichtiges Argument? Wegen dem Problem mit der Beinfreiheit?

  11. miss k. sagt:

    @ Der Moslem
    Is voll korrekt, dein Mullah, Alda, kannstu Hummer so viel du wills. Körbschngrrösse B is abr nix schlimm, hab isch auch, is prima, fühlt gut.

    @Sascha
    Schätzle, unter Wasser brauche ich keinen iPod, weil’s da immerhin schön still ist. Die Geräusche des Meeres sind ja was Schönes. Vor der Glasscheibe hör ich die sowieso nicht, dafür einen Haufen schnatternder Japaner und Touris – und das braucht bei dem Anblick ja wohl kein Mensch. 😉
    Die Georgia-Sache hab ich nun extra noch mal für Dich recherchiert, soll ja keiner sagen, das sei kein Service hier. Also guck: http://www.youtube.com/watch?v=NEn01VyY4ws. Hier gibt es neben dem Tunnel auch eine Panoramascheibe. Sie ist groß, sieht aber in der Tat nicht so beeindruckend aus. Das liegt aber vielleicht auch an der Qualität des Films – vergiss nicht, Jon Rawlinson ist ein Profi.
    Und Fliegen – mag ich einfach nicht. Keine Beinfreiheit, trockene Luft, oft mieses Essen, zu wenig Bewegung und dann die ganzen anderen Leute. Ohne Fluchtmöglichkeit! Herrje. 😉

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