Feuer und Flamme.

Veröffentlicht: 27. August 2009 in Job
Schlagwörter:,

Die Ärzte sind genauso Feuer und Flamme fürs Radio wie ich – wenn auch auf ihre ganz spezielle Art. Mein Radio hat mich ja schon früher, zu Schulzeiten, durch ganze Nächte begleitet. Ich hing stundenlang über der Bettkante, den Zeigefinger auf der Record-Taste meines tragbaren Radio-Kassetten-Players (mit, boah, zwei Kassettendecks!), bereit zu drücken, sobald mein aktuelles Lieblingslied lief (ich erinnere mich da mit leisem Grauen an eine Phase mit „Pink Champagne“ von Shakin‘ Stevens). Und wehe, der Moderator hat reingequatscht! Früher musste man ja dort noch anrufen und darum bitten, den jeweiligen Song vollständig auszuspielen. Gelegentlich hat das geklappt, viel zu oft nicht. Schlimm waren vor allem tagelange Chartshows wie die „Top 1000 X“, danach brauchte ich immer ganz dringend Ferien.

Nun aber Tag 2 der Themenwoche zum Mitbrennen:

PS: Wer mitmachen möchte – herzlich gerne! 🙂

Advertisements
Kommentare
  1. Sascha sagt:

    Oh, das erinnert mich an meinen Vater. In meiner Kindheit hat er auch in jeder freien Minute an seinem Doppel-Kassetten-Deck gesessen. Band A lief dauernd und er saß da wie ein Fischer, der darauf wartet, dass der Fisch anbeißt.

    Irgendwann wurde dann ein lohnenswerter Song gespielt, den er haben wollte. Dann wurde der Song bis zum Schluss aufgenommen und dann vorsichtig auf die „gute“ Kassette in Laufwerk B überspielt. Kribbelig waren immer die Übergänge – vor allem, was den Schluss eines Songs anging. Da musste man ja den perfekten Augenblick des Ausblendens abpassen, ab dem man das Überspielen stoppte. Wenn ich daran zurückdenke, wie oft er die Prozedur bei einigen Songs gemacht hat, scheint das eine Kunst für sich gewesen zu sein.

    Ich selbst muss gestehen, dass er das wohl nicht an mich „vererbt“ hat. Jedenfalls hatte ich nie den Drang, mir eine riesige Musiksammlung zu basteln. Andererseits könnte es daran gelegen haben, dass die reichhaltige Sammlung unterschiedlichster Musikstile ja eh jederzeit griffbereit im Wohnzimmer meiner Eltern wartete, denn wenn die „gute“ Kassette voll war, wurde sie sauber beschriftet und in einem der unzähligen Schränke abgelegt, um dann -je nach Stimmungslage- immer mal wieder hervorgekramt zu werden 😉

  2. zero_-_-cool sagt:

    Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Aber es liegen kaum 10 Jahre dazwischen.^^Die digitalen Medien gibts ja noch gar nicht soooo lange. 🙂

  3. miss k. sagt:

    @Sascha, ich würde Deinen Vater mögen, wann steigt die Gartenparty? 😉

    @zero Heieiei, Du verbringst doch zu viel Zeit mit Sascha. Eure Komplimente – wie ein Ei dem anderen. 😉

  4. Sascha sagt:

    Du wolltest ja nicht, als ich dich hierzu eingeladen hatte:

    http://gesichtet.net/2009/08/das-eine-stadt-fest-2009/

    *schnief*

  5. miss k. sagt:

    Och Sascha, wenn Du gesagt hättest, dass Dein Vater dabei ist, wäre ich selbstverständlich dabei gewesen!

  6. Sascha sagt:

    Ok, mit dem Alter kann ich nicht mithalten, aber die ersten grauen Haare hab ich auch schon 😀 Übrigens: meinem Vater sah/sieht man sein Alter auch nie an – das scheint also in den Genen zu liegen^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s