Echt zum Kotzen.

Veröffentlicht: 30. August 2009 in Das Leben im Allgemeinen
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Letzten Sonntag, strahlender Sonnenschein, große Pläne: Segelfliegen. Dieser junge und überaus charmante Mann hatte mich nach endlosen Erzählungen und Schwärmereien mit diesem Video endgültig geködert. Ich fuhr also in die Pampa zum Flugplatz und wurde mit strammsitzendem Fallschirm quasi sofort in einen der leichten Gleiter gepackt. Den Start mit rasanter Beschleunigung fand ich noch klasse, auf knapp 300 Meter klinkte das Seil aus und mein Pilot schraubte den Duo Discus mit Hilfe einer Thermik innerhalb weniger Minuten auf etwa 900 Meter Höhe. Das war schon weniger lustig, aber ich hielt mich wacker. Das Schlimmste kam erst noch: Geradeausfliegen. Nicht ganz ohne, wenn Augen und Gleichgewichtssinn völlig unterschiedlich Meldung im Gehirn machen. Um die Sache abzukürzen: Nach zwölf Minuten habe ich die Lufthansa-Spucktüte aus der Seitentasche gezogen und rückwärts gefrühstückt. Meinem Piloten habe ich damit leider die Bilanz versaut – bis zu jenem Morgen konnte er noch behaupten, in seinem Flieger hätte noch niemand Bröckchen von sich gegeben …

Und hier ist die ganze Misere in einem Bild: Meine Kotztüte, ich und die Ursache allen Übels.

Schön, wenn's vorbei ist.

PS: To be continued. Pilot gibt noch nicht auf, die Ehre muss gerettet werden.  😉

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Kommentare
  1. Der Moslem sagt:

    Alta, hassu gekotzt, obwohl nix Pirouetten gedreht???
    Is doch gleiche wie Flieger nach Mallorca, guckst du.

  2. oh, ich liebe segelfliegen! mein vater ist begeisterter pilot & hat uns von klein auf mitgenommen. das prägt… (tipp: wenn’s einem schlecht wird ganz gespannt auf die instrumente gucken – wie hoch geht es gerade, wie schnell fliegen wir etc. ;o))

  3. Der Moslem sagt:

    Bei 1200m is de Wind voll krass geil, wenn innie Kabine pfeift. In de Wolken hat misch immer erinnert an Lied von de Reinhard Mey „Uber den Wolken“, isch schwör.

  4. miss k. sagt:

    Ach, liebe Tauschlade, ich hab in den entscheidenden 45 Sekunden echt alles versucht: Instrumente, Horizont, Selbsthypnose, spontane Autosuggestion, Kamasutra, Tai-chi im Geiste – vergeblich. 😉

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