Happy 33.

Veröffentlicht: 17. September 2009 in Das Leben im Allgemeinen, Family & Friends
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Schlecht geschlafen, mit Kopfschmerzen aufgewacht, Telefon und Internet kaputt – kaum wird man 33, geht’s auch schon bergab. Allerdings nicht lange, denn mein Geburtstag war gestern wie sonst auch ein erhebendes Erlebnis mit hohem Lächelfaktor.

Ein paar Rituale gehörten wie jedes Jahr unabdingbar dazu. Mein Vater zum Beispiel macht meist mehr Bohei um die Verpackung als um das Geschenk selbst. Zum 30.  durfte ich mir für mein neues Auto ein zusätzliches Ausstattungsdetail aussuchen. Die Verpackung: Eine armlange, grasgrün papierumwickelte Mailänder Salami mit vier Rädern dran (es folgten zahlreiche Frühstücks- und Brotzeiteinladungen im Hause K, bis das Teil endlich weg war). Gestern schenkte er mir ein sehr besonderes Glas. Die Verpackung mit Glashalter:

……

Verpackung deluxe

Jawohl, inklusive Seife, Rubbeltuch, Schwamm, Kerze  und dem Buch  „Hexe Lilli und der Pirat in der Badewanne“. Ich habe übrigens nicht nach dem tieferen Sinn des Titels gefragt.

Ein anderes Ritual betrifft das Geschenkband. Die gesamte Familie freut sich zum Geburtstag und an Weihnachten kollektiv auf den Moment, wenn ich mich nach dem Auspacken an Haaren, Hals und Kleidern mit bunten Bändern und Schleifen dekoriere und den Rest des Tages herumlaufe wie Andere zu Fasching. Es gibt legendäre Bilderserien, die an dieser Stelle allerdings zensiert werden, stattdessen zeige ich Euch die erste Schleife des Tages (weitere folgten):

Schleifchenkind

Und damit kommen wir zum dritten, dem liebsten Ritual: Ursprünglich sollte ich am 03. Oktober auf die Welt kommen. Weil meine Mom es aber nicht unterlassen konnte, auf dem elterlichen Bauernhof kräftig die Zwetschgenbäume zu schütteln, kam ich etwas früher und habe meinem Onkel (der am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich) die Show gestohlen. Ich glaube, es war ihm ganz recht, er hat’s nicht so mit der Feierei. Seit diesem Tag gibt es jedes Jahr, komme was wolle und gehe wer will, Zwetschgenkuchen zum Geburtstag. Mit Streuseln! Das freut die ganze Familie, aber mich am allermeisten.  🙂

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Kommentare
  1. Sascha sagt:

    Nachträgliche Glückwünsche spare ich mir hier mal, da ich dir ja -wie hoffentlich bemerkt- an anderer Stelle pünktlich gratuliert habe^^

    Mit Geschenkband am Leib würde ich wohl weniger durch die Gegend laufen, da gäbe es wahrscheinlich -zumindest, wenn ich eine Frau wäre- zu viele vorhersehbare Sprüche in Richtung „Auspacken“. Aber als schlagfertiger Mensch hast du da sicherlich immer die passenden Konter parat 😉

    Für euren familieninternen „Zwetchengenbrauch“ könnte ich mich übrigens auch erwärmen *hmmmmmmm*

  2. zimtapfel sagt:

    Nachträglich alles Gute zum Geburtstag! 🙂
    Und ganz viel *hmmmmm* lecker Zwetschgenkuchen!

  3. Der Roger sagt:

    Ach, was gäbe ich jetzt für einen leckeren Zwetschgen-Streusel-Kuchen. Mir gefällt die Tradition mit den Bändern. Nachträglich nochmal alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Und wirklich schlimm wird es ohnehin erst mit 36. Denk dran. 😉

  4. miss k. sagt:

    Ja, lieber Sascha, mich auspacken darf derzeit nur einer. Hinten anstellen! 😛 (Den Dank für Deine Glückwünsche hatte ich ja schon ebendort rückübermittelt. Sehr gefreut.)

    Liebe Frau zimtapfel, lieben Dank! Ist doch immer wieder schön, so ein Geburtstag. 😉

    Und Roger, ts. TS! 36 ist doch nix, außer ein wohltemperierter, nahezu perfekter Reifegrad. Ich kann das im konkreten Fall beurteilen, also stellen Sie sich mal bitte nicht so an. 😉

    Und sonst so: Zwetschenkuchen für alle! Mit Streuseln! 😀

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