Der Sommer war sehr groß.

Veröffentlicht: 11. Oktober 2009 in Das Leben im Allgemeinen
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In Bezug auf die Jahreszeiten bin ich pflegeleicht:  Kurz vor Ende der einen freue ich mich zuverlässig mit maximal drei kleinen Wermutströpfchen auf die kommende. Und nun ist es der Herbst. Vorletzte Woche war ich zwar noch irritiert ob des Röckchenwetters, aber nachdem ich gerade in Wollpulli, Softshell-Jacke und Daunenweste zwiebelschichtdickeingemummelt vor einem Lagerfeuer saß, ist der Herbst jetzt offiziell angekommen. Mit ihm so wunderbare Dinge wie Herbstspaziergänge, Wollschals, Tee mit Honig, Maronen, Kürbisse, Zwiebelkuchen, Kaminfeuer und natürlich der Regen. Auf dem Dachfenster zum Einschlafen oder sonntags als perfekter Grund, sich stundenlang auf dem Sofa einzukuscheln, mit Musik, einem Buch, der Sonntagszeitung oder dem Mann. Oder allem zugleich.

Im Blog zieht passend zur Jahreszeit ein neues Bild ein. Das Zitat darunter stammt aus einem meiner liebsten Gedichte, nämlich aus Herbsttag von Rainer Maria Rilke. Und als seien sie für sich noch nicht schön genug, gibt Gottfried Johns Stimme den Zeilen eine wunderbare Eindringlichkeit, untermalt von herbstlich temperierten Klavierklängen. Aber das solltet Ihr Euch unbedingt mit eigenen Ohren anhören.

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Kommentare
  1. schönes gedicht (sie wissen ja ;))
    mit den jahreszeiten geht es mir im übrigen ganz genau wie ihnen! 🙂

  2. offtopic: wohnungssuche ist (erfolgreich) beendet – danke für alle hilfe! 🙂

  3. miss k. sagt:

    Ah, das freut mich! Und wenn Sie die Herren Brüder besuchen, bestehe ich auf mindestens einen gemeinsamen Kaffee! 🙂

    Wünsche Ihnen einen wundervollen, überraschenden, urgemütlichen Herbst!

  4. sehr gerne!
    und der herbst ist gerade jetzt mit einer (kunst öffnet die augen-) tasse tee und herzergreifender musik bereits wundervoll und urgemütlich! 🙂

  5. zero_-_-cool sagt:

    Achja, das Gedicht von Rainer Maria Rilke fand ich auch immer herausragend schön. Es drückt mit so wenigen Worten aus, was den Jahreszeitenwechsel so besonders macht.

    … und wird in den Alleen hin und her,
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

  6. miss k. sagt:

    Libe Tauschlade, ja ich hab sie gesehen, die Tasse! Tolles Teilchen! 🙂

    Und Zero, Dich hatte ich ja schon vermisst! 😉
    Rilke ist ohnehin ein Verbalkünstler sondergleichen, er hat noch viele weitere schöne Gedichte geschrieben, die ich sehr schätze. Das Rilke-Projekt (aus dem auch die vertonte Version oben stammt) hat sicher einiges dazu beigetragen, seine Worte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

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