Morgensonne.

Veröffentlicht: 29. April 2010 in Das Leben im Allgemeinen, Die Liebe im Besonderen, Job
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So Tage, die ohnehin schon verdreht anfangen und wegen falsch gelegen körperliche Schmerzen bereiten. Die kurze Highlights bereithalten, weil man höchst ambitioniert auf den Stuttgarter Wasen geht, um dort einen Radiobeitrag zu machen wie noch nie zuvor. „Traut Euch.“ Getraut. Gemacht. Spaß gehabt mit dem Einheizer des Fahrgeschäfts, dessen Job man porträtieren will. Dann: Zu wenig Flüssigkeit getrunken. Zuviel gebrüllt. Zu hoher Lärmpegel über Stunden hinweg. Spät zurückgekommen, um festzustellen: Dieses neue Mikrofon funktioniert völlig anders als gedacht. Der ganze Beitrag funktioniert, wenn überhaupt,  anders als gedacht. Und wenn man dann, mittlerweile im Zustand völliger Erschöpfung, schon dabei ist, fällt einem ein: Das alles funktioniert überhaupt gar nicht. Der Job nicht. Der Körper nicht. Die Liebe nicht. Das Leben nicht.

Schön, wenn man dann eine stille Nacht lang drüber schlafen kann, um beim Espresso in der Morgensonne im Brustton der Überzeugung sagen zu können: Du blödes Huhn, selbstverständlich kannst Du das! Vielleicht nicht so wie geplant, aber Du kannst. Und jetzt gehst Du gefälligst raus und spielst Fußball.*

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