Feindesland Baden.

Veröffentlicht: 18. Mai 2010 in Das Leben im Allgemeinen
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Eigentlich sollte es ja schon damit genug sein, dass man als überzeugter Schwabe aus der Ländleshauptstadt nach Baden-Baden muss, ausgerechnet. Die Stadt, die das traditionelle Feindbild gleich doppelt im Namen trägt. Aber nein, dazu kommen auch noch die Kollegen, allesamt Gelbfüßler, die – wenn nötig – die ganze Nacht lang über Schwaben herziehen können. Wohl dem, der das Badenzerlied mit gehässigem Unterton pfeifen kann. Ha!

Aber ansonsten ist Baden-Baden ganz nett, seit es aufgehört hat zu regnen. Bin heute mal probehalber vom Fremersberg herabgestiegen, vorbei an den ganzen Villen mit den teils kyrillischen Namensschildern, entlang prachtvoll bunter Gärten, verzierten Gartentoren, runter zum Oosbach, der beschaulich durch die Stadt plätschert. Brückchen. Blümchen. Noch ’n Brückchen. Noch mehr Blümchen. Schwer idyllisch. War dann direkt froh, als ich auf einer lauschigen Parkbank drei Kerle fand, die mit Kippen, Bier und Ghetto-Blaster fröhlich in der Sonne saßen. Aber vermutlich waren auch das nur drei Milliardäre, die einfach mal inkognito ihren Spaß haben wollten…

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