NewZ IV. Weihnachtlicher Overkill.

Veröffentlicht: 12. Dezember 2010 in Travel
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An der Veranda hängt ein riesiger Weihnachtskranz, aber wir ahnen nicht, was uns erwartet. In der Garage werden wir zum ersten Mal stutzig: Regale voller Plüschtiere im weihnachtlichen Outfit, dazu eine voll ausgestattete Eisenbahnlandschaft. „Is this a garage sale?“, frage ich unsere Gastgeber Diana und Gordon. Gordon antwortet lachend: „No, it’s our hobby. Or let’s call it a disease. This is the Christmas House.“

Was danach kommt, toppt jeden Kindheitstraum vom Weihnachtfest. Schleifchen am Treppengeländer, zwei weitere elektrische Eisenbahnen im Wohnzimmer, Girlanden und Lametta, Weihnachtsfiguren in den Regalen, Rentiere aus Plüsch und Plastik, Engel wohin der Blick fällt, sechs geschmückte Tannenbäume, meterhohe Pappskulpturen im Garten. Die  Plüschtiere in der Garage singen Weihnachtslieder bis die Batterie den Geist aufgibt und zwar nicht nur solo – nein, sie können auch im Chor.

Wir sind platt. Und ich bekomme glänzende Augen. 30.000 Lichter sind innen und außen dekoriert, im extra angebauten Weihnachtszimmer dient eine Hollywood-Schaukel als Santa’s Seat. Den Job lässt sich Gordon natürlich nicht nehmen: Wenn ab dem 20. Dezember die Kinder der umliegenden Ortschaften zum Christmas-House pilgern, verteilt er Geschenke. Und Diana, herzallerliebst verkleidet als Mrs. Clause, reicht dazu Gebäck.

Ich möchte den Rest des Urlaubs hier verbringen, aber die Begleitung streikt. Merry Christmas! 😀

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