Was der Bauer nicht kennt.

Veröffentlicht: 3. April 2011 in Job
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Es hat gebraucht, bis ich mit dem Kopfschütteln aufhören konnte. Kommentieren muss ich das, was Berliner Journalisten (und ich sage bewusst nicht wie viele andere dieser Tage „die“ Berliner Journalisten, weil ich gerne glauben möchte, dass sie nicht alle so sind) in der Bundespressekonferenz diskutiert haben, nicht weiter. Es ist entlarvend, dieser Garde unwürdig. Irgendwo fiel der Begriff „fremdschämen“ und ja, er ist leider zutreffend.

Wer es genauer wissen will: Mehr Hintergrund gibt es hier. Dass irgendwelche Vögel in der vergangenen Nacht offenbar als Aprilscherz den Twitter-Account des Regierungssprechers gehackt haben, macht die Sache weder besser noch witziger.

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Kommentare
  1. Effka sagt:

    Servus. Ich finde es bemerkenswert, dass sich ein Regierungssprecher geschlagene 20 Minuten ein paar beleidigten Journalisten stellen muss, nur weil diese keine Lust auf einen Twitter Account haben. Und natürlich hat der deutsche Regierungssprecher ein Recht darauf einen Account zu nutzen. Immerhin befindet er sich in prominenter Gesellschaft. Neuester Zugang: Reptilien mit ausgeprägtem Flucht-und Kommunikationsinstikt. Siehe: http://cityroom.blogs.nytimes.com/2011/03/28/a-snakes-game-of-hide-and-seek

    Schade ist, dass der Sprecher einen auf „cool“ spielt, obwohl es ihn ja doch nervt. Wäre beeindruckender, wenn sich die Regierungsmannschaft abspricht und reihum Ausraster a la Schäiuble leisten würde. Dann würde ich vielleicht doch noch zum ‚Follower‘.

  2. Thomas sagt:

    Mann, Mann, Mann, die sind ja dermaßen investigativ unterwegs – Respekt vor dem Sprecher, dass er da die Nerven behalten hat.

  3. miss k. sagt:

    @Effka: Gerade den Sprecher finde ich sehr souverän. Jegliche Form von Ausraster oder Motzerei sind höchst unprofessionell, insofern hat er da genau richtig reagiert. Der leicht genervte Unterton allerdings ist das Salz in der Suppe.

    @Thomas: Du sagst es. Einige der Fragen zeigen sehr klar, dass die jeweiligen Journalisten von Twitter keine Ahnung haben – und von Angst, einen Hoheitsanspruch zu verlieren.

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