Ka-Ching!!

Veröffentlicht: 3. Oktober 2011 in Das Leben im Allgemeinen, Job
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Wie mein Opa immer zu sagen pflegte: „Wenn Du Geld hast, haben alle Geld.“ Nun ja. Neuerdings reicht auch die Aussicht auf Geld, um es weitgehend hemmungslos auszugeben. Nach länger dauernder Unterbezahlung, die ich durch nächtliche Nebenjobs aufgefangen habe, steht mir nun ein sehr ordentlich bezahltes Engagement ins Haus. Erster Gedanke: Geil, da kann ich die Hälfte zur Seite legen und bummle anschließend zwei Monate durch die Welt. Erste Aktion: Apfel-Tablet gekauft (immerhin: gebraucht!) und elektronisches Zeitungsabo dazu bestellt. Weil’s ja unter der Woche viel geschickter ist als die Papierversion und so. Dann mal wieder ein paar Tage in Berlin gegönnt (und lauter tolle Geschenke ins Ländle importiert, von denen ich an dieser Stelle noch nix verraten kann). Und die Garderobe, die muss ja für den neuen Job auch mal auf Vordermann, jawohl, ja. Drängte sich in Berlin förmlich auf. Zusätzlich wollte ich schon längst ein ökosoziales Kleidungstückchen bestellt haben. Getan. Als nächstes fiel mir ein, dass ich für eine wunderbare Freundin immer mal  personalisierte Etiketten für ihre selbstgemachten Köstlichkeiten suchen wollte. Ich habe sie gefunden – leider gab es in diesem Shop auch noch sieben bis zehn andere herrliche Kleinigkeiten, die alle irgendwie im Warenkorb gelandet sind. Wo ich schon dabei war: Der kleine Lampenschirm der Nachttischleuchte, schon fünfmal geklebt, jetzt doppelt nachbestellt. Sicher ist sicher. Außerdem habe ich kürzlich diesen wunderbaren Rotwein entdeckt, der allein schon wegen des Preises nix für jeden Tag ist. Falls ich im Online-Shop demnächst statt nur einer Flasche gleich eine ganz Kiste nehme, würde sich das mit den Versandkosten natürlich viel eher lohnen. Den neuen Kleiderschrank gibt’s nur deswegen nicht, weil die Zimmerdecke immer noch drei Zentimeter zu niedrig ist. Und das Bild auf dem Fernseher ist mittlerweile so mini, dass ich auch einen Meter davor sitzend mehr erahne als tatsächlich sehe, was dort passiert. Die Familie hat zum Geburtstag dafür zusammengelegt, ich lege da wohl noch was drauf. Soll ja was Anständiges werden.

In diesem Sinne: Ich gehe dann morgen mal arbeiten. Und bin gespannt, wann Griechenland anruft. 😉

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Kommentare
  1. wassily sagt:

    Dein Arbeitgeber scheint mit Geld nur um sich zu schmeissen… Da will ich auch mal hin.

    • miss k. sagt:

      Lieber Wassily, das ist ja das Dilemma. Nicht mein Arbeitgeber schmeisst um sich. Nur ich – das aber richtig. Und die Konzertkarten in Luzern nächsten April hatte ich noch nicht mal in der Rechnung drin. Gönn‘ es mir, es kommen auch wieder andere Zeiten. Vermutlich zum Monatsende, wenn ich Ausgaben und Einnahmen gegenüberstelle. 😉

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