Archiv für die Kategorie ‘Diplom’

Magna cum laude.

Veröffentlicht: 14. September 2007 in Diplom

Jetzt ist es raus. Die Prüfungskommission hat meine Diplomarbeit nach monatelanger, hoffentlich sorgfältiger Erwägung mit einer glatten Eins bewertet, das freut mich natürlich. Damit kann ich ja jetzt auch wieder meinen damals zensierten Blogeintrag aus der Verbannung holen, mit dem Titelzitat „Nehmen Sie kein Beispiel, weil Sie den Blogger süß finden“, vom 13. April 2007.

Hier isser:

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Das war’s.

Veröffentlicht: 25. Mai 2007 in Diplom

Meine Lottozahlen der Woche:

5
110
269
4.561
31.556
236.107

zu zählen in Kapiteln, Seiten, Fußnoten, Zeilen, Wörtern und Zeichen. Und damit beende ich meine akademische Laufbahn (jetzt echt) und freue mich endlich wieder auf die praktischen Seiten des Lebens. 1000 Dank an Isa und Max für die Unterstützung selbst in den schwärzesten Stunden, an Kinga für seitenweise gefundene Fehler und an Dad fürs Dach und die Kekse (nein, Du hast sie nicht alle allein gegessen).

Zusatzzahl ist übrigens die 3, für genau diese Anzahl an Neukunden in der letzten Woche, ohne einen Finger krumm zu machen. Schön, wenn die Welt anklopft. Wäre ja auch noch schöner, wenn ich jetzt plötzlich nix mehr zu tun hätte ;-). Für so viel Glück auf einem Haufen haben wir in Schwaben übrigens einen sehr treffenden Spruch. Die Audiovariante werde ich Euch ersparen, auf Hochdeutsch klingt es so: „Ihr läuft der Rotz die Wange hinauf.“ Wer’s doch noch im Original hören möchte, rufe mich bitte an. 😀

Kein Gedanke.

Veröffentlicht: 17. Mai 2007 in Diplom

Schlimm, wenn Menschen nicht mitdenken, nicht mal das kleinste bisschen, auch nicht an der Uni.

Mein Arzt hatte mich kürzlich 9 Tage krank geschrieben, was wiederum Auswirkung auf die Abgabe der Diplomarbeit hatte. Die Bescheinigung war 5 Tage vor Ablauf der Krankenzeit im Prüfungsamt – dementsprechend wurde meine Frist auch um 5 Tage verlängert. Hat man dort gedacht, die Post könne neuerdings beamen? Aber na gut, kann passieren am Montagmorgen, ein Anruf brachte Klarheit und das Versprechen, den Termin zu korrigieren. Was halte ich also gestern in den Händen? Die Verlängerung um 8 Tage. Nicht 9, vermute ich, weil die zuständige Dame nicht auf den Trichter kam, dass der Ausstellungs- gleichzeitig als Krankheitstag gewertet werden muss. Keine Ahnung, wie man es im Prüfungsamt hält, aber ich zumindest gehe selten zum Arzt, weil ich am darauf folgenden Tag krank werde. War mir dann aber auch egal, denn sie hat die 8 Tage nicht vom ursprünglichen Datum an gerechnet, sondern vom bereits nach hinten korrigierten, so dass jetzt faktisch um 13 Tage verlängert wurde.

Vielleicht ist die Dame (die hier sicherlich anonym bleiben möchte, aber das Prüfungsamt stellvertretend LEITET) irgendwo zwischen intelligenzbefreit und unendlich gelangweilt. Vielleicht tue ich ihr aber auch unsägliches Unrecht und sie leidet an einer Krankheit, die ich vor vielen Jahren auch mal hatte. Das stand dann im Grundschulzeugnis und las sich etwa so: „Hat beim Kopfrechnen im Zahlenraum bis 20 noch Schwierigkeiten.“

Forsch gewinnt.

Veröffentlicht: 30. April 2007 in Diplom

Einer der vielen Gründe, warum ich das Internet schon von Beginn an toll fand (naja, ganz am Anfang, 1996, war ich ein paar Monate lang chatsüchtig und habe mich nächtelang im Rechenzentrum der Uni herumgetrieben, aber dann!), ist die absolut unkomplizierte Erreichbarkeit von Personen, an die man sich sonst vielleicht nie herangetraut hätte. Mittlerweile haben ja die meisten Autoren, Wissenschaftler oder sonstigen Persönlichkeiten eine Homepage, auf der sie gleich viel menschlicher wirken als der gedruckte Name auf unzähligen, respekteinflößenden Publikationen. Wer es wagt, kann sie mal eben anschreiben und um Expertise bitten (einen Versuch ist es immer wert). So kam es beispielsweise, dass ich mich 2003 während meiner ersten Abschlussarbeit („Geschlechtstypische Kommunikation im Internet“ und ja, Erfahrungen aus meiner initialen Suchtphase sind auch irgendwie eingeflossen ;-)) plötzlich per E-Mail mit Susan C. Herring austauschte, die auf dem Gender-Gebiet an vorderster Front forscht. Ich war natürlich total begeistert – und jetzt bin ich es wieder.

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Unter aller Sau.

Veröffentlicht: 24. April 2007 in Diplom

Eine Forderung, die mir bei der Diplom-Recherche in Artikeln, Büchern und Interviews immer wieder unterkommt, ist die nach Qualität im Online-Journalismus, um sich auf diese Weise von Weblogs abzugrenzen. Die profilieren sich nämlich so langsam als ernstzunehmende Quellen für bestimmte, meist netz- oder IT-spezifische Themen, die dort nicht nur mit Fachkenntnis, sondern auch mit Verve und großer Aktualität präsentiert werden. Wie mies es aber um die Qualität der Nachrichtensites bestellt ist, beschreiben Steffen Range und Roland Schweins in einer aktuellen Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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So sieht’s aus.

Veröffentlicht: 19. April 2007 in Diplom

Bitte sehr, eine Momentaufnahme meines Schreibtisches:

Die Lesart ist übrigens nicht, dass ich im Chaos versinke, sondern dass ich mehrere Dinge parallel handeln kann. Jawohl.

Gefährlich bis geil.

Veröffentlicht: 16. April 2007 in Diplom

Das ist in etwa die Spannbreite der Reaktionen auf mein Posting zum Gespräch mit meinem Diplombetreuer, das im Ranking der aufgerufenen Seiten alle anderen deutlich hinter sich gelassen hat. Ja, es war ein bisschen giftig, aber deswegen nicht weniger wahr oder gerechtfertigt, zumal ich einen Teil davon direkt im Gespräch schon kommentiert hatte.

Aber Wahrheit hin oder her, wenn der gute Mann mit Murphys Hilfe mal über das Posting stolpert, könnte das seine Objektivität empfindlich stören, davon habe ich mich nun überzeugen lassen. Also werde ich mich an dieser Stelle selbst zensieren – zumindest vorläufig. Wenn der Wisch vom Prüfungsamt im Briefkasten landet, sehen wir weiter. 😉