Mit ‘Frohes neues Jahr’ getaggte Beiträge

Das war ein ziemlich aufregendes Jahr. Paar Tiefs, viele Hochs und im letzten Viertel – einmal mehr – eine Jungfrau-Kind-Nummer, die sich als Glücksgriff schlechthin entpuppt hat. Ja, macht glücklich. Schau‘ mer mal, wie sich das alles weiterentwickelt.

In den nächsten Tagen aber schaue ich erst noch ein paar Dutzend mal das folgende Video. Weil Schauen wie Hören hier gleichermaßen Freude macht und ich derzeit nicht genug bekommen kann. (Zumal ich auf dem Sofa liege und die Übelkeit niederkämpfe. Eine Introspektive zu Weihnachten hatte ich mir irgendwie besinnlicher vorgestellt.)

Merry Christmas!

Bei Rufus aufgesammelt: Das Rückblick-Stöckchen 2008, nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet (bin jetzt schwer erschöpft).

Vorherrschendes Gefühl für 2009? Gerade das Horoskop gelesen, wird prima! 🙂

2008 zum ersten Mal getan? Aufträge outgesourced.

2008 nach langer Zeit wieder getan? Im Lichtblick gewesen, meinem ehemaligen Wohnzimmer. Ein Gefühl wie Heimkehren.

2008 leider gar nicht getan? Nicht gar nicht, aber definitiv zu wenig: geküsst.

Wort des Jahres? Ich konnte mich noch nie auf ein einziges Wort festlegen...

Zugenommen oder abgenommen? Minus sechs Kilo, grammweise verabschiedet.

Stadt des Jahres? Stuttgart. Ist viel schöner als Berlin.

Alkoholexzesse? Nicht ohne meinen Anwalt (zumindest einer davon, und der gehörte definitiv zu den besten Exzessen des Jahres).

Haare länger oder kürzer? Deutlich kürzer. Und ein paar alte Zöpfe sind auch ab.

Kurzssichtiger oder Weitsichtiger? So blind wie eh und je. Warte noch auf die Altersweitsichtigkeit, die mein zu kurzes Sehen ausgleicht, auf dass ich mit 80 Jahren wieder gucken kann wie ein Luchs.

Mehr ausgegeben oder weniger? Keine Ahnung. Aber ich habe dieses Jahr definitiv mehr Kohle auf die Seite gelegt, die ich 2009 fröhlich auf den Kopf hauen kann (zuallererst beim Finanzamt).

Höchste Handyrechnung? 66,03 Euro.

Krankenhausbesuche? Mit iza, die mitten in den Geburtstagspartyvorbereitungen anrief und mit schmerzverzerrter Stimme sagte: „Ich bin bei irgendeinem Arzt und der sagt, ich soll sofort ins Krankenhaus. Kannst Du mich bittebitte abholen? Ich hab aber keine Ahnung, wo ich bin.“

Verliebt? Ja. Unglückliches Überbleibsel aus 2007. Danach nur noch ein bisschen verknallt.

Getränk des Jahres? Weißwein mit Aperol und Mineralwasser fand ich im Sommer ganz lecker, es gab eine kurze Chai-Latte-Sucht und sonst ist’s und bleibt’s halt der Rotwein.

Essen des Jahres? Bei der Tischnachbarin. Eine Menüfolge mit allen Schikanen, die in meiner Erinnerung untrennbar zu einem außergewöhnlich köstlichen Schmaus verschmolz.

Most called persons? Die Tischnachbarin, the iza und Max.

Die schönste Zeit verbracht mit? Der Tischnachbarin und dem Nachrichtenmann.

Die meiste Zeit verbracht mit? Meinen Gedanken.

Song des Jahres? Pjanoo von Eric Prydz, Watch over you von Alter Bridge, Glück von Grönemeyer, Love Song von Sara Bareilles, Take back the City von Snow Patrol – die Liste geht nahezu endlos weiter. So viel Zeit haben wir jetzt nicht, Kinder!

CD des Jahres? Sara Bareilles, Peter Cincotti. Zum Beispiel.

Buch des Jahres? Oh, viele. Von Walter Moers Rumo oder die Wunder im Dunkeln und Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Drachenläufer von Khaled Hosseini, John Irving Bis ich dich finde. Um nur einige zu nennen.

Film des Jahres? Liebe braucht keine Ferien. Im Kino verpasst, lief aber prima auf meinem Laptop. Definitives No-go: James Bond – Ein Quantum Trost. Welch ein Schwachsinn.

Konzert des Jahres? Ina Müller im Theaterhaus. Die Jaggabites in der Röhre.

TV-Serie des Jahres? Grey’s Anatomy und ganz zum Schluss habe ich Californication entdeckt, leider erst zwei Folgen vor Staffelende.
EDIT 18:43 Uhr: Haaaa, gerade bekomme ich von Max die gesamte erste Staffel von Californication geschenkt! Ich bleibe Silvester zuhause, habe Besseres zu tun. 😀

Erkenntnis des Jahres? Ich bin besser als ich mir selbst oft zugestehe. Das muss sich jetzt nur noch durchsetzen.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können? Den einen Kunden, auf den ich schlussendlich auch verzichtet habe. Die Entdeckung, dass der Mann mit meiner Freundin flirtet. Die Nachwehen von 2007.

Nachbar des Jahres? Könnte mit dem Anti-Nachbarn aufwarten: Der Idiot, der seine Karre immer mitten auf der Straße parkt, weil er zu faul ist, 200 Meter zu laufen.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres? Den lange gehegten Traum zum Ziel zu machen und das Ding endlich anzugehen.

Schlimmstes Ereignis? Der Unfall.

Schönstes Ereignis? Mein Geburtstag.

2008 war mit einem Wort? Nun ja. Es war eben.

So. Nun aber Schluss mit 2008, es ist Zeit für was Neues: 2009.
Lasst es Euch gut gehen!