Mit ‘geburtstag’ getaggte Beiträge

Wasser, bitte.

Veröffentlicht: 26. September 2010 in Aufgelesen, Family & Friends
Schlagwörter:,

Advertisements

i like!

Veröffentlicht: 16. September 2010 in Family & Friends
Schlagwörter:,

Toll, wenn die Stimmung passt, die paar lieben Menschen um mich herum schnell zueinanderfinden, das Essen gut ist, der Tempranillo süffig, wenn das Gelächter lauter wird und fröhliches Stühlerücken einsetzt, weil jeder mal mit jedem mag. Bisschen schade ist, dass die Tapasbar um Mitternacht schließen will. Ist aber schnell geklärt, man lässt für uns gerne noch ’ne Viertelstunde länger offen, zum Anstoßen.

Die Geburtstagsrunde verläuft sich nach der allgemeinen Busselei auch relativ schnell, wegen letzter ÖPNV-Verbindungen ins heimische Veedel oder wegen des frühen Besprechungstermins – ist aber völlig in Ordnung: Das war vorher schon klar und wir haben deswegen relativ früh angefangen. Das Eimerchen und ich bleiben übrig und freuen uns über diesen herzerwärmend schönen und sehr lustigen Abend.

Das perfekte i-Tüpfelchen ist dann aber der letzte Kellner, der Fünfe gerade und Feierabend Feierabend sein lässt, eine weitere Prosecco-Flasche öffnet und noch eine gute Stunde lang mit uns weiterfeiert. Schnack nich, hau wech. Prost!

Spätsommer im Wohnzimmer

Veröffentlicht: 12. Oktober 2009 in Das Leben im Allgemeinen, Family & Friends
Schlagwörter:,

Falls Ihr Euch übrigens fragt, was aus diesem mysteriösen Geburtstagsgeschenk geworden ist, das versehentlich vier Wochen zu früh geliefert wurde und das ich unter keinen Umständen vor dem Stichtag zu öffnen angewiesen worden bin: Ich habe tatsächlich durchgehalten, wenn auch manchmal nur mit Schokolade. Was also nun darin war? Ihr seht es bereits: Es war mein neues Headerbild, und zwar zum Anfassen im Posterformat fürs Wohnzimmer. In voll und ganz ist es übrigens noch schöner:

Spätsommer

Den Fotografen, Peter Jakobs, kann ich nur empfehlen! Er hat einen sehr gutes Gespür für Motive und setzt sie mit Leidenschaft um, wie Ihr in seiner Flickr-Galerie selbst sehen könnt. Außerdem ist er derjenige, der mich in der Rekordzeit von zwölf Minuten zum Kotzen gebracht hat, aber das liest er nicht so gerne. Danke, Peter, auch fürs Kotzen. 😛

Das Warten hätte sich also voll gelohnt, eigentlich. Leider hat sich das Bild während der Wartezeit den vier Ecken seiner Hülle angepasst, was die Pracht etwas beeinträchtigt. Und was lernen wir daraus? Manchmal ist es eben doch klüger, sich sofort draufzustürzen, loszuleben, dem Augenblick zu folgen. Denkt dran. 😉

Zum Geburtstach viel Glück.

Veröffentlicht: 20. September 2009 in Das Leben im Allgemeinen
Schlagwörter:

Da haben wir doch heute gleich zwei tolle Mädels, die ihren Geburtstag feiern: Die Frau Elise nämlich und dazu Madame Tauschlade.

Euch beiden von Herzen viel Glück fürs neue Lebensjahr, rundum liebe Menschen, Gesundheit (die mit zunehmendem Alter, stelle ich jammervoll fest, einen immer höheren Stellenwert einnimmt), coole Jobs, lustige Ideen und immer ein bisschen Sonne – außer vielleicht nachts.  Lasst es Euch gutgehen und habt Spaß! Lohnt sich. Aber wem sag ich das. 🙂

Happy 33.

Veröffentlicht: 17. September 2009 in Das Leben im Allgemeinen, Family & Friends
Schlagwörter:, ,

Schlecht geschlafen, mit Kopfschmerzen aufgewacht, Telefon und Internet kaputt – kaum wird man 33, geht’s auch schon bergab. Allerdings nicht lange, denn mein Geburtstag war gestern wie sonst auch ein erhebendes Erlebnis mit hohem Lächelfaktor.

Ein paar Rituale gehörten wie jedes Jahr unabdingbar dazu. Mein Vater zum Beispiel macht meist mehr Bohei um die Verpackung als um das Geschenk selbst. Zum 30.  durfte ich mir für mein neues Auto ein zusätzliches Ausstattungsdetail aussuchen. Die Verpackung: Eine armlange, grasgrün papierumwickelte Mailänder Salami mit vier Rädern dran (es folgten zahlreiche Frühstücks- und Brotzeiteinladungen im Hause K, bis das Teil endlich weg war). Gestern schenkte er mir ein sehr besonderes Glas. Die Verpackung mit Glashalter:

……

Verpackung deluxe

Jawohl, inklusive Seife, Rubbeltuch, Schwamm, Kerze  und dem Buch  „Hexe Lilli und der Pirat in der Badewanne“. Ich habe übrigens nicht nach dem tieferen Sinn des Titels gefragt.

Ein anderes Ritual betrifft das Geschenkband. Die gesamte Familie freut sich zum Geburtstag und an Weihnachten kollektiv auf den Moment, wenn ich mich nach dem Auspacken an Haaren, Hals und Kleidern mit bunten Bändern und Schleifen dekoriere und den Rest des Tages herumlaufe wie Andere zu Fasching. Es gibt legendäre Bilderserien, die an dieser Stelle allerdings zensiert werden, stattdessen zeige ich Euch die erste Schleife des Tages (weitere folgten):

Schleifchenkind

Und damit kommen wir zum dritten, dem liebsten Ritual: Ursprünglich sollte ich am 03. Oktober auf die Welt kommen. Weil meine Mom es aber nicht unterlassen konnte, auf dem elterlichen Bauernhof kräftig die Zwetschgenbäume zu schütteln, kam ich etwas früher und habe meinem Onkel (der am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich) die Show gestohlen. Ich glaube, es war ihm ganz recht, er hat’s nicht so mit der Feierei. Seit diesem Tag gibt es jedes Jahr, komme was wolle und gehe wer will, Zwetschgenkuchen zum Geburtstag. Mit Streuseln! Das freut die ganze Familie, aber mich am allermeisten.  🙂

Post für mich.

Veröffentlicht: 14. August 2009 in Das Leben im Allgemeinen
Schlagwörter:, ,

„Da ist ein Päckchen auf dem Weg zu Dir!!!“, wurde mir heute freudestrahlend mitgeteilt. Jo, immer gerne, aber warum? „Wie, warum“, tönt es im besten Wie-viele-blöde-Fragen-willste-denn-noch-stellen-Tonfall zurück. „Halloooo? Hast Du nun am Sonntag Geburtstag oder nicht?“ Nö. Hab ich nicht. „Ja, aber Du hast doch gesagt, Du hast am 16.!!“ Stimmt. Im September.

Nun darf ich mich also in den nächsten Tagen auf das erste Geburtstagspäckchen 2009 freuen. Was ich mir aber noch mal genauestens überlegen muss, ist die nachgeschobene strenge Auflage, es bis zum Stichtag dunkel zu lagern und regelmäßig zu streicheln, aber auf gar-kei-nen Fall zu öffnen. Hmmpf.

(Mein Ex sagte dazu immer: „Nein, ich sag Dir nicht, was Du zum Geburtstag bekommst! Ich sag nur so viel: Es hängt an der Wand, macht tick-tack und wenn es runterfällt, ist die Uhr kaputt!“)

Eigentlich hätte ich ja schon einiges zu erzählen, ich komme nur nicht dazu. Diesen Klassiker will ich Euch aber nicht vorenthalten: die Familienfeier zum 70. Geburtstag.

Wie das halt so ist, wird man sonntags zum Mittagessen in die Pampa geladen, und das Mittagessen beginnt traditionell um 11 Uhr mit Antrittspflicht. Man sollte dabei auch noch halbwegs ordentlich aussehen. Diese Umstände erfordern, dass man sich um 8 Uhr aus dem Bett quält und unter der Dusche wachregnen lässt. Für mehr als einen kurzen Espresso bleibt eh keine Zeit. Sodann lässt man sich von weiteren Familienmitgliedern in oben erwähnte Pampa kutschieren und ist kurz vor dem Ziel derart unterzuckert und außerdem dehydriert, dass man besser aus dem Fenster blickt und den Mund hält, bevor da was Falsches rausrutscht. Ankunft, Auftritt Restfamilie. Handshake, Weißt-Du-nochs, Bist-Du-schon-wieder-gewachsens und Was-machst-Du-denn-sos. Ach ja.

Die sirupgetränke Hibiskusblüte im Sektglas hebt den Blutzuckerspiegel wieder auf ein erträgliches Niveau, Glas zwei und drei allerdings verursachen ein ganz anders gelagertes Problem. Zum Glück wird irgendwann Brot serviert, die schwäbische Form des Amuse Geule. Ein knappes Pfund davon stellt das Gleichgewicht halbwegs wieder her. Man kommt dann mal dazu, sich den zugedachten Tischherrn anzuschauen. Er trägt ein weißes Hemd mit sandfarbener Weste und passender Krawatte.  Dann steht er auf und enthüllt ein kurzes, immerhin farblich passendes Höschen, weiter unten braune Budapester und darin schwarze Socken, fein säuberlich hochgezogen bis kurz unter die Wade.

Da widmet man sich doch lieber dem Gartenkräutercremesüppchen und hat anschließend einen erstklassigen Grund, die Örtlichkeiten aufzusuchen, um sich besagte Kräuter zwischen den Zähnen herauszuzupfen. Wieder zurück würde der inzwischen bereitstehende Lachsteller das  Menü wunderbar abrunden, folgten nicht noch die übliche Filet-Variation mit Gemüse, Kardoffelgradeng und selbstverfreilich handgemachten Spätzle. Mit Soß. Spätestens jetzt tauschen auch die ersten Gäste ihre Plätze. Die frisch angespülte 78-Jährige erzählt in 80 Dezibel, dass man 30 Jahre zuvor, als Zweijährige, im Rahmen eines Umzugs eine vollständig abgewickelte Rolle Klopapier in der Toilette gewaschen hat, strahlend und stolz und beide Arme bis zu den Schultern in der Schüssel.

Man flüchtet zum Nachtischbüffet und bestellt weitere schwimmende Hibiskusblüten, um den Pegel wieder anzuheben. So verfliegt der Nachmittag. Und später auf der Rückfahrt wird einem schlecht.