Mit ‘Hamburg’ getaggte Beiträge

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Veröffentlicht: 16. September 2010 in Family & Friends
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Toll, wenn die Stimmung passt, die paar lieben Menschen um mich herum schnell zueinanderfinden, das Essen gut ist, der Tempranillo süffig, wenn das Gelächter lauter wird und fröhliches Stühlerücken einsetzt, weil jeder mal mit jedem mag. Bisschen schade ist, dass die Tapasbar um Mitternacht schließen will. Ist aber schnell geklärt, man lässt für uns gerne noch ’ne Viertelstunde länger offen, zum Anstoßen.

Die Geburtstagsrunde verläuft sich nach der allgemeinen Busselei auch relativ schnell, wegen letzter ÖPNV-Verbindungen ins heimische Veedel oder wegen des frühen Besprechungstermins – ist aber völlig in Ordnung: Das war vorher schon klar und wir haben deswegen relativ früh angefangen. Das Eimerchen und ich bleiben übrig und freuen uns über diesen herzerwärmend schönen und sehr lustigen Abend.

Das perfekte i-Tüpfelchen ist dann aber der letzte Kellner, der Fünfe gerade und Feierabend Feierabend sein lässt, eine weitere Prosecco-Flasche öffnet und noch eine gute Stunde lang mit uns weiterfeiert. Schnack nich, hau wech. Prost!

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Wenn eine eine Reise tut.

Veröffentlicht: 14. September 2010 in Travel
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Selten so gelacht: Da bietet mir die Lusthansa beim Online-Check-in grossspurig eine mobile Bordkarte an, wahlweise als MMS oder als E-Mail aufs Handy. Ich ueberlege kurz, ob mir der Papierschnipsel als Andenken fehlen wird und klicke auf ja. Den Code muss man angeblich beim Boarding nur noch unter den Scanner halten und schon geht’s los.

Bisschen skeptisch bin ich ja schon. Ob das funktioniert? Und wenn das Handy den Geist aufgibt? Lassen die mich dann da?

Natuerlich nicht. Beim Abgeben des Gepaecks wird mir eine richtige Bordkarte ausgedruckt. Nicht, weil ich sie braeuchte, sondern weil der Gepaeckaufkleber sonst nirgendwo Halt findet. Und 20 Minuten spaeter, beim Boarding, entsteht vor mir in der Schlange ein Stau, weil einer statt Bordkarte das Handy bereithaelt. Die Dame vom Bodenpersonal ist irritiert. Laesst sich die gesamte E-Mail zeigen, filtert den Buchungscode heraus und rennt zum Computer, gibt ihn mit rotgelackten Fingernaegeln ein und laesst sich den erfolgten Check-in des Passagiers bestaetigen. Aus Spass an der Freude lasse ich drei Meter spaeter meine Bordkarte in der Tasche und zuecke ebenfalls das Handy.

Ausgesprochen belustigend finde ich ansonsten wie immer die Damen, die auf Fluegen einen sehr elitaeren Dresscode befolgen und mit ihren hochhackigen Schuehchen die Gangway entlangtippeln als sei’s ein Laufsteg. Und erst die mitleidigen Blicke angesichts meiner Jeans mit Sneakers! Moechte jedes Mal hingehen, ihnen beruhigend den Hintern taetscheln und sagen: „Keine Angst, ich habe auch 10cm-Stilettos im Schrank.“

Was mich gedanklich sofort zu diesen unverschaemt heissen Stiefeln bringt, die ich am Wochenende gekauft habe und die sich selbstverstaendlich in meiner Tasche befinden. Aber das ist ein anderes Thema.

08/15 Günther.

Veröffentlicht: 3. März 2010 in Das Leben im Allgemeinen
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Wochenende in Hamburg. Zu Gast bei Freunden, aber auch bei dieser Twitter-Vernissage im Hamburger Stilwerk. Die Ausstellung selbst ist seit Sonntag in der überaus schnuckeligen Ladengalerie irene’s interiors zu sehen – und da wollte ich allein schon wegen der beiden sehr sympathischen Besitzerinnen noch mal vorbeischneien. Hätte sich aber auch nur wegen des Ladens gelohnt: Lauter schöne, liebevoll ausgesuchte Designstücke für Wohnung & Küche von Herstellern, um die ich sonst auch mit Vorliebe herumschleiche. Ein paar Eindrücke inklusive Kunst:

Lauthals gelacht habe ich bei folgendem Stück aus dem Hause taschenliebe:

Und mit mir lachen wohl gerade all diejenigen, denen die Kulttaschen von George, Gina & Lucy ein Begriff sind. Für die anderen:

Es ist schlicht und ergreifend eine geniale Idee, aus dem gehypten GG&L ganz schnöde und ebenso lässig „Günther, Gerda & Lotti“ zu machen und als i-Tüpfelchen ein paar wohlbekannnte Nummernfolgen davorzusetzen. Mir persönlich ist es ein noch viel größeres Vergnügen. Denn es gab mal einen Günther, der sich nicht nur schlecht benommen, sondern im Nachhinein auch tatsächlich als 08/15 galore erwiesen hat. Meine Großmutter hieß Gerda und als Kind durften Schwesterherz und ich immer an der monströsen 4711-Kölnisch-Wasser-Flasche auf dem Nachttisch riechen. Wir haben dann „Ohnmächtig im Supermarkt/in der Apotheke/in der Straßenbahn“ gespielt und uns gegenseitig wiederbelebt. Und 0190-Lotti? Nun ja. Diese Lücke wäre noch zu füllen. Ich finde ja, das schreit nach einem Spaßprojekt mit ausgesprochen unanständigem Unterton. (Stay tuned.) 😉

Dass ich mir diese Tasche gekauft habe, muss ich ja wohl nicht extra dazusagen, oder? 🙂