Mit ‘Nachrichten’ getaggte Beiträge

Kinder, die Nachrichten!

Veröffentlicht: 23. Mai 2010 in Job
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Foto: A. Germain

Diese Woche musste ich feststellen, dass die Kollegen didaktisch – sagen wir: unterschiedlich talentiert sind. Und unterschiedlich interessiert. Und unterschiedlich kommunikationsfähig. Nachdem ich so tat, als fiele es mir nicht auf, taute mein Betreuer gegen Ende der letzten Schicht zum Glück etwas auf. Bis dahin hielt ich mich mit außerdienstplanmäßigen Highlights über Wasser und durfte zum Beispiel die täglichen Kindernachrichten moderieren. Großes Vergnügen! Also, Kinder, aufgepasst: Hier sind Eure News. 🙂

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Je später die Schicht, desto hübscher der Morgen.

Veröffentlicht: 21. Mai 2010 in Job
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Mit dem Schichtdienst haben mein Körper und ich noch etwas zu kämpfen. Die kürzliche Nachtschicht brauchte drei Tage, um sich wieder rauszuschlafen. Wenn wir es uns allerdings aussuchen könnten, würden wir ständig die Spätschicht nehmen: Wach bis in die Puppen, ausschlafen bis halb elf und dann ab in die Kaffeebar am Bahnhof von Oos. Dort gibt’s dann ein paar Stunden lang Caramell Macchiato und Chai Latte und Müsli und sonstige Leckereien nebst gratis Internet und immer genügend Lesestoff aus dem Zeitschriftenladen nebendran. Perfekt.

Beep, beep, beeeeeep. Die Nachrichten.

Veröffentlicht: 16. Mai 2010 in Job
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Erste Woche Auswärtsspiel, in der Nachrichtenredaktion. Sonntagabends eingetroffen, leeres Zimmer, kein Radio, kein TV, kein Internet. Mediale Krise. Man ist ja mittlerweile so abhängig. Dann: Kein Bettzeug. Man ist ja mittlerweile so abhängig.

Montag: Klasse Kollegen. Werde sofort integriert. Ex-Affäre bringt Bettzeug. Leiste ein klitzekleines bisschen Abbitte. Und sonst so? Ganz schön anspruchsvoll, aus der Fülle der Meldungen zielsicher die Mischung für die verschiedenen Zielgruppen herauszulesen.

Dienstag: Entspannte Spätschicht mit lustigen Kollegen. Darf mit einem kurzen Aufsager endlich mal wieder vors Mikrofon. Nachrichtenlage mehr als übersichtlich, daher spontane Kurz-Hospitanz im Sendestudio. Voll verplaudert. Moderator vergisst, Jingle abzufahren.

Mittwoch: Volontärs-Kollegin ist jetzt ebenfalls da. Nutzen die Gelegenheit und gehen nach der Spätschicht noch was trinken. Navi führt uns von ihrer zentral gelegenen Wohnung etwa vier Kilometer bis zur gewählten Lokalität. Suchen ewig nach einem Parkplatz. Stellen am nächsten Tag zufällig fest, dass es zu Fuß nur 100 Meter gewesen wären. Gackern uns halbtot.

Donnerstag: Nachtschicht. Verschlafe sicherheitshalber den größten Teil des Tages, nutze den Nachmittag für ein ausgiebiges Frühstück im Leo’s. Trinke nachts literweise Kaffee.

Freitag: Um halb sechs Uhr kühle Morgenluft an ohrenbetäubendem Vogelgezwitscher. Werfe ausreichend Zeug fürs Wochenende ins Auto. Sieben Uhr, home sweet home. Heiß duschen. Bett und Decke schmiegen sich sehr vertraut an fast jeden Zentimeter Haut. Schlafe lächelnd ein.

Wochenende: Verflogen. Sachen sind gepackt, Bettzeug diesmal auch dabei. Gleich geht’s wieder los, zu den Nachrichten. Freu mich schon ein bisschen. 🙂