Mit ‘Tassen’ getaggte Beiträge

30 Tage, 30 Tassen: Fiiinaaaaaale!

Veröffentlicht: 30. April 2009 in Aufgelesen
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So, fäddich. Schön war’s. Streckenweise etwas hektisch, aber auch eine klasse Herausforderung, jeden Tag etwas Neues zu zeigen – und seid froh, dass Euch der eine oder andere grottenhässliche Pott dabei erspart geblieben ist! Ich hab den Küchenschrank einmal komplett von vorne nach hinten durchgeräumt und dabei einige Tassen zutage gefördert, an die ich überhaupt nicht mehr gedacht hatte. Umso schöner war’s, sie für einen Tag zum persönlichen Prunk- und Erinnerungsstück zu erheben und genussvoll daraus zu trinken. Das werde ich in Zukunft öfter machen.

Schön war’s außerdem, täglich neue tolle Fotos, detailverliebte Arrangements und fantasievolle Geschichten zu entdecken – überhaupt bin ich über das eine oder andere bemerkenswerte Blog gestolpert, das ich gerne weiterhin besuche.

Danke für die Mühe! Und nun, ohne weiteres Aufhebens, die No. 30, als Gesamtkunstwerk unter großem Gelächter abgegriffen bei meinem Mustermädle.

Musterärschle

PS: Komme vorhin ins Büro und finde ein kleines Päckchen vor – die neue Tasse ist da, endlich! Sie sieht toll aus und macht sich gerade warm für den ersten Milchschaumkaffee des Tages. 🙂

30 Tage, 30 Tassen: Bild 29.

Veröffentlicht: 29. April 2009 in Aufgelesen
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Wenn ich schon nicht nach San Francisco kann, dann muss San Francisco eben zu mir. Und mit mir zur Solitude, meinem persönlichen Lustschlösschen, wenn mir nach Spaziergängen, Picknick, Glanz und Gloria ist – liegt ja direkt um die Ecke. Die dazugehörige Allee (Stuttgarter, Esslinger, Ihr könnt den nächsten Teil überlesen, Ihr kennt das eh schon) führt fast schnurstracks von der Solitude bis hin zum Ludwigsburger Schloss. Schnurstracks deswegen, damit der damalige Herzog Karl-Eugen möglichst schnell bei zu seinen Mätressen kommen konnte. Das funktioniert im Prinzip noch heute, wie folgendes Video zeigt (ich wohne übrigens bei einer guten Minute und habe mein Büro ein paar Meter links von 1:42):

Wenn ich nicht hier an dieser Allee mit Schlossblick wohnen würde, wäre es San Francisco. Weil die Cable Car-Schaffner so entspannt sind, dass ich trittbrettfahrend-überhängend einen sehr spaßigen Ritt erleben durfte (as opposed to: „Ganget Se von derra Diera weg, sonscht fahr i net los!“). Weil ich bis heute die Lombard Street nicht live gesehen habe, weil ich mich im Northface-Laden nicht zwischen der roten und der blauen Skijacke entscheiden konnte. Weil mir die nächtliche, limoncello-betrunkene Heidi-Gesangseinlage auf dem Union Square immer noch das Grinsen ins Gesicht treibt. Weil ich im Kifferviertel Ashbury Heights ein Paar schwer sündiger Stiefel erworben habe, die ich mich bis heute nicht in der Öffentlichkeit anzuziehen getraut habe. Plus etwa 150 weitere Gründe – San Francisco ist schon eine verdammt begehrenswerte Stadt. Neben Stuttgart.

Und um es nun kurz zu machen: San Francisco und ich waren also heute morgen auf der Solitude, zum Frühstücks-Quickie auf der frischgewaschenen Wiese vor dem Schloss. Bitteschön:

San Francisco Solitude

30 Tage, 30 Tassen: Bild 28.

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Aufgelesen
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Nein, nach Sekt war mir letzten Donnerstag wahrlich nicht, stattdessen saß ich völlig durchgefroren und verschnupft spätabends bei Isas Geburtstag im Stuttgarter Noodle1 und bestellte Pfefferminztee. Und was ich dann bekam, wärmte nicht nur Bauch und Stimme, sondern auch Hände, Herz und Lächeln: Eine Suppenschüssel voller frischer Pfefferminze!

Pfefferminza

So eine Tasse kann für meinen Geschmack ja nie groß genug sein. Wenn sie sich dann noch glatt und warm in die Hände schmiegt und ein Mini-Minzeblatt direkt auf der Zunge für Extrapfeffer sorgt – mhmm. An jenem Abend das Glück in flüssig.

30 Tage, eine Tasse: Bildschön.

Veröffentlicht: 28. April 2009 in Aufgelesen
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Wenn ich mal kurz ein Bildchen außer der Reihe einwerfen dürfte: Bitte sehr. Die Dame macht beim 30-Tage-Fotostöckchen nicht mit – leider. Oder zum Glück. Denn sie bastelt in ihrer Freizeit stattdessen herrliche Kleinode, von denen ich neulich eines im Briefkasten fand. Als Trostpreis – TROSTPREIS! Dass ich nicht lache. Gewonnen hatte ich den ja ohnenhin nur versehentlich und gab dann etwas verschämt ob der Großzügigkeit meine Adresse bekannt. Wenige Tage später flatterte mir ein kunstvoll aus einem Kalenderblatt gefalteter und schön schnörkelig beschrifteter Umschlag entgegen. Darin: Ein sehr liebevoll selbstgemachtes Mini-Notizbuch aus handgeschöpftem Papier, mit bedruckter Bauchbinde und Lesezeichen, innen zwischen den Seiten ein Noch-viel-mehr-mini-Umschlag mit ausgeschnittenen Wörtern aus der Tageszeitung, ein loses Notizzettelchen in Rosa und einige farbenfrohe, laminierte Bildchen in einem eingeklebten Extra-Täschchen.

Für mich! Von jemandem, den ich persönlich gar nicht kenne! Einfach so! Sprachlos, ich sag’s Euch, sprachlos. Und sehr berührt. Lieben Dank noch mal, Gnädigste.

(Und, äh, nein, ich hab’s nicht geschafft, diese Bildchen jeweils zu zweit ansehnlich in einer Reihe anzuordnen. Vielleicht möchte mich ja irgendjemand erleuchten?)

30 Tage, 30 Tassen: Bild 27.

Veröffentlicht: 27. April 2009 in Aufgelesen
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Heute ohne große Worte (es gab schließlich gestern genügend davon), aber inspiriert von Zimtapfel und – natürlich – vom neu entdeckten Garten.

tomatengrün

30 Tage, 30 Tassen: Bild 26.

Veröffentlicht: 26. April 2009 in Aufgelesen
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Also, der Garten. Er breitet sich hinter dem Haus aus als gäb’s den Platz umsonst, mit knorrigen alten Bäumen, einem zugegeben optisch weniger berauschenden Gartenteich (der aber hübsch plätschern kann) und fröhlichen Blümchen. Mein Vermieter, muss ich dazusagen, ist so gut wie nie anwesend und ein unglaublich vorsichtiger Mensch. Deswegen habe ich ein gutes halbes Jahr lang gewartet, bevor ich schriftlich anfragte, ob ich vielleicht gelegentlich in den Garten gehen könne. Die Antwort lautete: Ja. Allerdings nur, wenn ich keine Blumen zerstöre. Und nur, wenn der Hausdrache, seine Sekretärin mit dem defekten Lächeln, den Garten gerade nicht nutzt. Und natürlich nur alleine.

Was glaubt der? Dass ich da mit einer ganzen Partymeute einfalle und Blumen rausrupfe? Aus purem Trotz war der Wunsch nach Garten dann erstmal erledigt, zumal es die Selbstständigkeit auch immer mit sich bringt, dass sich an tollen, sonnigen Tagen die Arbeit stapelt – keine Chance fürs Sonnenbad. Gestern aber ging ich dann auf der Suche nach einem hübschen Tassenmotiv hinters Haus und lief prompt dem Gärtner in die Arme, Francesco. Jedesmal, wenn er mich von Ferne sieht, winkt er wie ein Ertrinkender. Dass dem nicht so ist, entnehme ich nur dem strahlenden Lächeln, das sich übers ganze Gesicht spannt. Und wenn man sich dann auf ein Gespräch einlässt, ist es meist nicht so einfach, wieder rauszukommen.

Gestern bestand er darauf, mir eine persönliche Gartenführung zu geben. Er zeigte mir Kartoffeln, Zucchini, Rosmarin – und das lauschigste Plätzchen, das ich seit langem gesehen habe. Hinter einer Hecke versteckt, so dass ich es von meinem Wohnzimmer aus nicht sehen konnte, mit einem herrlich verwitterten Tisch, einer Bank und dicht umrankten Bäumen.

Alles Glück kommt doch!

Alles Glück kommt doch! Und ich freu mich auf den Sommer. Sehr.

(Madame O., das ist natürlich gleichzeitig die Leseempfehlung für Ihren Urlaub. Ich werde an Sie denken, wenn ich in meiner Laube lesend dem Leben lausche.)

30 Tage, 30 Tassen: Bild 25.

Veröffentlicht: 25. April 2009 in Aufgelesen
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Der Garten! Ich habe den Garten für mich entdeckt! Gestern!

sehr herzig

Warum das nun allerdings besonders ist und warum ich Sturkopf diesbezüglich vier Jahre lang ziemlich doof war, erzähle ich Euch anhand eines anderes Bilds – gleich morgen. Heute kommt erstmal dieses herzige Stück meiner Sammlung. Ich habe es vor Jahren von einer sehr guten Freundin geschenkt bekommen, verbunden mit dem Wunsch, es möge einer irgendwann mal bei mir den „letzten Stich“ machen. Könnte sein, dass ich mir damals ein dreckiges Grinsen nicht verkneifen konnte, so genau weiß ich das nicht mehr. Die Idee selbst fand ich jedenfalls sehr süß. Der Ex-Kerl und ich waren damals gerade getrennt. Lange Feldforschung hat ergeben, dass wir in dem Zustand einfach deutlich besser harmonieren. Bis heute.

So. Und wer gibt jetzt die Karten?